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Dem Vergessen entrissen - Märtyrer der NS-Ideologie aus Witten und Hagen

Papst Johannes Paul II. hat im Jahre 1999 angeregt, eine Liste derer zu erstellen, die im Laufe des 20. Jahrhunderts als Märtyrer im Sinne der katholischen Kirche gestorben sind. In diesem Zusammenhang forderte er die Ortskirchen auf, alles dafür zu tun, um die Erinnerung an die "Märtyrer des christlichen Glaubens" wachzuhalten.
Dieser Anregung folgend betraute die Deutsche Bischofskonferenz 1996 den Kölner Diözesanpriester und Historiker Helmut Moll mit der Erstellung eines deutschen Martyrologiums. Dr. Moll gewann als hauptamtlicher Leiter der hierfür eingerichteten Arbeitsstelle 160 Autoren aus Ordensgemeinschaften, Verbänden und anderen katholischen Zusammenschlüssen, die zusammen mit ihm Lebensbilder von über 900 deutschen und deutschstämmigen katholischen Märtyrern und Märtyrerinnen erarbeitet haben. Die Lebensbilder der Glaubenszeugen wurden vier Bereichen zugeordnet: Blutzeugen unter Hitlers Terror, Blutzeugen in der Zeit des Kommunismus, das »martyrium puritatis« von Mädchen, Frauen, Ordensschwestern und ihren Beschützern, und schließlich Blutzeugen aus den Missionsgebieten. 1999 übergaben Kardinal Lehmann als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Prälat Moll das "Deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts" in seiner ersten Auflage im Rahmen einer Audienz an Papst Johannes Paul II. Inzwischen liegt die 7. überarbeitete und aktualisierte Auflage des zweibändigen Werkes vor.
In seinem Vortrag stellt Dr. Moll Märtyrer aus der NS-Zeit vor, die in einem geschichtlichen Zusammenhang mit der Stadt Hagen stehen. Mit der Darstellung der Lebensgeschichte dieser Glaubenszeugen wird ein Stück Stadtgeschichte lebendig. Es ist wichtig, die Erinnerung an diese Opfer eines menschenverachtenden Gewaltregimes zu bewahren.
Prälat Moll hat 1973 in Regensburg bei Joseph Ratzinger promoviert und war von 1993 bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 2004 Konsultor der vatikanischen Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse. 

Kursnummer: I33OAPG01Z
Termin: 25.03.2021

Uhrzeit: von 19:00 bis 20:30 Uhr; 2 UE; Dauer: 1x;

Dozent(in): Herr Helmut Moll

Ort: Kirche St. Michael, Pelmkestr. 12, 58089 Hagen

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Filmbesprechung "Vergiftete Wahrheit"

Die ökumenische Veranstaltungsreihe KIRCHEN & KINO bringt seit 15 Jahren diskussionswürdige Filme auf die Leinwand. In der aktuellen Staffel wird u.a. der aus dem Jahre 2019 stammende US-amerikanische Spielfilm "Vergiftete Wahrheit" gezeigt: Das "Whistleblower"-Drama erzählt die Geschichte eines Mannes, der sein Leben und seine Karriere als Wirtschaftsanwalt riskiert und im Alleingang die Machenschaften eines Chemiekonzerns ans Licht bringt. Als sogenannter Teflon-Skandal hat dieses Umwelt-Delikt Ende der 1990er Jahre weltweite Aufmerksamkeit bekommen.
Die Filmvorführung im Kino Babylon (Kulturzentrum Pelmke) beginnt um 17.30 Uhr. Nach der Vorführung besteht die Gelegenheit, sich über das Gesehene zusammen mit dem Medien- und Religionspädagogen Michael M. Kleinschmidt auszutauschen. 

Kursnummer: I33OACF02Z
Termin: 11.04.2021

Uhrzeit: von 19:15 bis 20:45 Uhr; 2 UE; Dauer: 1x;

Dozent(in): Derzeit keine Angabe möglich

Ort: Kino Babylon im Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestr. 14, 58089 Hagen

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