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Kursbereiche >> Kirche und Gesellschaft

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Leben schützen. Menschen begleiten. Suizide verhindern.
Einführung zur Woche für das Leben 2019 im Erzbistum Paderborn

"Der Schmerz soll enden - nicht das Leben."
Doch Jahr für Jahr nehmen sich über 10.000 Menschen in Deutschland das Leben, weil sie in Einsamkeit, depressiver Stimmung oder spannungsreichen Konflikten gefangen sind. Über 60.000 Menschen sind davon mitbetroffen und bleiben als Angehörige oder Freunde mit der einen Frage zurück: "Warum?"
Was oftmals als nur private Tragödie verharmlost wird, ist eine der großen gesellschaftlichen und seelsorglichen Herausforderungen unserer Zeit. Mitten unter uns leben Menschen, die ihre Hoffnung auf ein gutes Leben und tragende Beziehungen längst verloren haben. Was kann Prävention leisten, was bewirken, um Menschen aus dem Dunkel ihrer Suizidgedanken zu befreien? Eine gute, helfende Nähe ist der wichtigste "Baustein", um Wertschätzung und Hoffnung neu aufzubauen. Welche Wege führen Betroffene dorthin, um wieder ein "Freund des Lebens" werden zu können?

Tagungsort : Erzbischöfliche Priesterseminar Paderborn, Leostraße 21

Programm:
ab 9.30 Uhr Stehkaffee
10.00 Uhr Begrüßung und Einführung
Dr. Werner Sosna
Michael Hillenkamp
10.15 Uhr Angebot Hoffnung - Engagement Krisenhilfe
Dr. Stefan Schumacher
10.45 Uhr Pause
11.00 Uhr Der suzidale Mensch - Erkennbarkeit und Hilfe
Prof. Dr. Barbara Schneider
12.30 Uhr Mittagessen
13.30 Uhr "Not lehrt (nicht) beten" - Alter und Suizidprävention
Prof. Dr. Gereon Heuft
15.00 Uhr Kaffee
15.30 Uhr Ende der Tagung

Referentin/Referenten
Dr. Stefan Schumacher ist Gründungsmitglied und Präsident des Internationalen Verbandes für Krisendienste IFOTES. Er ist Ehe-Familie-Lebensberater, NLP-Lehrcoach und leitet die TelefonSeelsorge Hagen-Mark.
Prof. Dr. Barbara Schneider ist Vorsitzende des Nationalen Suizidpräventionsprogramms für Deutschland (NaSPro). Sie ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und leitet die Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen der LVR Klinik Köln.
Univ.-Prof. Dr. Dr. Gereon Heuft ist Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universitätsklinik Münster. Ein Forschungsschwerpunkt liegt in der Alterspsychosomatik und -therapie.

Eingeladen sind alle Interessierten aus den Gemeinden in den Pastoralen Räumen und Pastoralverbünden, caritativen Einrichtungen, Verbänden, Beratungs- und Bildungseinrichtungen unseres Erzbistums. Das Faltblatt zur Veranstaltung kann angefordert werden per E-Mail.: info@liborianum.de oder Telefon 05251 - 1254462

Die Woche für das Leben: Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 leistet die ökumenische Initiative einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung über den Wert und die Würde des menschlichen Lebens und seinen Schutz in allen Lebensphasen. Die Grundlage der Woche für das Leben bildet das Vorbild Christi in seiner bedingungslosen Zuwendung zu den schwachen, schutzbedürftigen und hilflosen Menschen. 

Kursnummer: E01PBRM001

Termin: Samstag 16.03.2019

Uhrzeit: von 09:30 bis 15:30 Uhr; 8 UE; Dauer: 1Tag;

Dozent(in): Dr. Stefan Schumacher u.a.

Ort: Priesterseminar (Aula + Caferteria)

Kosten: 15,00 EUR

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Friedensarbeit an der Graswurzel - Erfahrungen aus Burundi

Thomas Mecha arbeitete drei Jahre lang als Friedensfachkraft im ländlichen Burundi für die kirchliche Friedensorganisation CDJP-Bururi. Gemeinsam mit seinen burundischen Kollegen vor Ort etablierte er neue Methoden der Friedensarbeit, um soziale Konflikte nachhaltig zu lösen. Der Streit um Land spielt sich meistens innerhalb von Familien ab. Wenn Land vererbt wird, kämpfen die Erben teilweise erbittert darum. Mitunter auch mit einer Gewalt, die bis hin zum Mord eskaliert.
Die kirchliche Kommission für Gerechtigkeit und Frieden in der Diözese Bururi (CDJP-Bururi) versucht mit unterschiedlichen Mitteln diese Konflikte zu lösen. So arbeiten über 1.000 Ehrenamtliche an der Basis und vermitteln als Mediator oder Mediatorin zwischen den Konfliktparteien. Zudem sensibilisiert die Kommission die Landbevölkerung durch Radiosendungen und interaktives Theater. Das Hauptziel ist es, Gewalt vorzubeugen und den sozialen Frieden zu stärken.
Thomas Mecha hat Friedens- und Konfliktforschung in Marburg und Accra studiert. Von 2015 bis 2018 unterstützte er als Trainer und Berater die lokale Friedensarbeit der CDJP-Bururi. Er wurde von der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V. über den Zivilen Friedendienst (ZFD) nach Burundi entsandt.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit Pax Christi Diözesanverband Paderborn durchgeführt.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung nicht erforderlich, aber hilfreich. 

Kursnummer: E01PBRM020

Termin: Freitag 05.04.2019

Uhrzeit: von 19:00 bis 21:00 Uhr; 2,67 UE; Dauer: 1 Abend;

Dozent(in): Thomas Mecha

Ort: kefb Standort PB

Kosten: Kursgebühr: 15,00 €

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